Best of …

Er ist ein Meister in Sachen Realsatire, wenn er staubtrocken aus Broschüren, Zeitungen oder Protokollen zitiert („Jesus gab seinen Namen nicht an und auch den Grund nicht, warum er den Christusdarsteller nachahmt."). Klaffenböck muss nichts erfinden – er schaut nur genauer hin – und findet seine Geschichten in unserer Alltagswirklichkeit. Er denkt meistens um die Ecke, singt gelegentlich Wiener Lieder und zaubert Absurdes aus dem Nichts.

„Passauer Pfarrfamilienabend", „Bayern-Express", „GRENZgehen" – aus diesen drei Kabarett-Programmen präsentiert der Passauer nun sein „Best of'". Er klärt uns auf über die kirchliche Prägung seiner Heimatstadt, lässt uns filmisch teilhaben an seinen legendären Auftritten als „falscher Jesus" in Oberammergau und als „Führer" in der einstigen Nibelungenhalle. Im zweiten Teil des Abends erzählt Klaffenböck komprimiert seine kabarettistischen Reisegeschichten aus seinem Erfolgsprogramm „GRENZgehen", einer 100-tägigen Wanderung entlang der österreichischen Staatsgrenze zu Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien.

Realer war Satire nie.